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Samstag, 17. März 2012

Sie braucht Stoff zum pesten.

Egal was sie bei mir sieht, was sie von mir hört, was ich tue, was ich nicht tue, was ich trage, oder was ich ihr erzähle. Über alles kann sie pesten, und sei es das banalste.  
Sie: "Das ist doch nicht normal mit den beiden unterschiedlichen Schuhen, so läuft doch niemand rum! Kauft sie sich extra zwei Schuhe dafür."
Er: "Ne, ihre Freundin hat sich die einen gekauft, und sie die anderen. Und dann haben sie den einen jeweils getauscht."
Sie: "Ja trotzdem! Als würde ihre Freundin damit rumlaufen; ich hab noch nie jemanden gesehen mit verschiedenen Schuhen. So laufen vielleicht die in Hollywood rum. Daher hat sie das bestimmt auch. Hat sie einmal wo gesehen, muss sie gleich nachmachen. Oder wie sie neulich ankam >*Stimme nachäff* Ich hab ne zwei geschrieben< , sie soll mal von ihren hohen Ross runter!"
        Hahhahahaaa, ist klar & so. 1. Das mit den unterschiedlich farbigen Schuhen war nicht mal meine Idee. Alex hatte mich darauf angesprochen und ich fand sie gut, und wir haben uns halt beide welche gekauft & getauscht. In Hollywood hab ich niemanden so rumrennen sehen, aber ich kenn schon einige die das so machen. Außerdem, du Miststück, du meintest doch selbst wär ja nicht schlecht, mach ich vielleicht auch mal, oder? & Vor ein paar Wochen habt ihr euch noch gefragt warum ich euch meine Noten nicht mehr sage. Tja, jetzt hab ichs mal und ihr seit immer noch nicht zufrieden oder was? Steig selbst von deinem hohen Ross runter!
Du kannst mich mal. Du suchst nach Lästerstoff, pickst jedes Wort einzeln herraus, verdrehst sie vielleicht noch ein wenig, ein bisschen Drama, ein bisschen frecher Unterton: Tadaa! Und schon kannste ablästern. Miststück.  Schlampe. Hurentochter. Junkie, Alki, Missgeficke.  Fahr einfach zur Hölle, so wie du es mir auch schon geraten hast.

Aber Erziehung bedeutet, auf ein eigenverantwortliches Leben in der Gesellschaft vorzubereiten - nicht halbwüchsige Kinder abzuschotten, als seien sie noch im Kindergartenalter. 

Sonntag, 26. Februar 2012

Post an mich selbst.

Und dann erkannte ich: Sie sind intolerant und sehen in mir nur eine sture, freche, ... Person. Sie sehen nicht mich. Sie sehen die Gestalt, die sich in ihren Köpfen aus ihren selbsterdachten Antworten geformt hat.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Alkoholgestank.

Heute ist ein verschneiter ein trister ein scheiß Donnerstag.
Schule war in Ordnung, ich bin froh in Mathe nahezu alles zu verstehen. Ich hoffe ich schreib Montag eine Zwei in der Arbeit.
Nach der Schule, als ich Zuhause ankam, war nur mein Bruder da. Mein Erziehungsberechtigter und das Miststück haben unseren Besuch zum Bahnhof gebracht. Mein Bruder hat uns so Raviolis aus der Dose aufgewärmt.
Hab dann im Wohnzimmer Hausaufgaben gemacht. Ich liebe unser Wohnzimmer, wenn niemand anwesend ist. So schön ruhig. Dann hab ich Scrubs geguckt, bis sie wiederkamen. Bin in mein Zimmer geflüchtet. Sie war betrunken. Natürlich. Selbstverständlich. Irgendwann  kam sie dann auch rein und hat mich mit ihrer Alkoholfahne zugelabert, und wollte dass ich ihre Entschuldigung annehme. Sie hat mich gestern am Kragen gepackt und sowas. Aggressivität. Hab sie nicht angenommen. Hab ihr auch gesagt wieso. Dass es keinen Sinn hätte, weil sie ja eh immer wieder so reagiert. Sie wollte reden. Hab wieder abgelehnt. Bringt nichts, da kommt nur Scheiße bei raus. Wenn ihr etwas nicht passt, dann heißt es ich diskutiere wieder. Und das gefällt ihr dann wohl nicht so.   ...   Irgendwann ist sie dann auch aus meinem Zimmer gegangen. Ich will sie nicht mehr hier haben.
Nach einer Stunde bin ich mit meinem Erzeihungsberechtigten in die Stadt gefahren, unterwegs haben wir uns über sie unterhalten. Was uns alles an ihr aufregt, was ihre Fehler sind. Und er hat mir erzählt, dass er ihr jetzt ein Ultimatum gestellt hat. Auch ihm reicht es jetzt.
Es macht Spaß wenn mein Erziehungsberechtigter und ich uns so gut verstehen. Er ist ein guter Mensch.
Später ist sie dann wieder rüber zum Alkoholikernachbarn. Mein Erziehungsberechtigter hat ihr gesagt sie sollte da nicht hin, er will das nicht mehr; ist schon klar wieso. Sie ist trotzdem rüber. Er tut mir leid. Er hat geweint. Er hält das nicht aus, was sie mit uns macht. Mit ihm.

Montag, 30. Januar 2012

but they'll never know, they'll never know.

Cuz all that you are is broken inside, it's nothing you can change, it's nothing you can hide, it's nothing you can hide. ~




Samstag, 28. Januar 2012

Diese Leere macht zu viel Lärm

... und während man da sitzt und alles leer ist, kommt es einen viel zu Laut vor. Und wenn man dann noch solche komischen Schuldgefühle hat wie ich, bricht man halt in Tränen aus.